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RINGANA STANDARD

RINGANA ist allergisch auf alles was allergisch macht. Deswegen definiert der RINGANA-Standard, was auf keinen Fall in der richtungsweisenden Frischekosmetik drinnen sein darf wie z.B. Konservierungsmittel, Mineralöle, Glykole, Farb- und Duftstoffe, Formaldehydabspalter oder chemische Antioxidantien.

In der Kosmetik vertraut man meist großen Namen und Werbung und macht sich nur selten Gedanken über mögliche Problemstoffe im Cremetiegel und deren unabsehbare Langzeitfolgen. Doch immer mehr Menschen denken hier anders und beachten beispielsweise die Zutatenliste von Kosmetikprodukten gemäß INCI (International Nomenclature Cosmetic Ingredients) auf Verpackungsrückseite und Beipackzettel.

Als Zeichen für die strengen Qualitätskriterien werden alle RINGANA Produkte mit dem RINGANA Standard Qualitätszeichen versehen. Dieses Logo steht insbesondere für den Verzicht auf folgende bedenkliche Substanzen in der Kosmetik:

- Chemische Antioxidantien
- Duftstoffe
- Formaldehydabspalter
- Farbstoffe
- Konservierungsmittel allgemein
- Halogenorganische Verbindungen
- Mineralöle
- Chemische Tenside
- Triclosan
- Glykole
- PEGs
- Oxybenzon und andere UV-Filter

Chemische Antioxidantien
Die künstlichen Stoffe können Allergien hervorrufen, im Tierversuch lösten sie sogar Krebs und Erbgutschäden aus (INCI: BHT, BHA).

Duftstoffe
Duftstoffe können problematisch sein, wenn beispielsweise - wie in einem großen Teil der sich auf dem Markt befindlichen Kosmetikprodukte - Moschusverbindungen enthalten sind. Diese reichern sich im Körper an und lösen im Tierversuch Krebs aus (INCI: Fragrance, Parfume).

Formaldehydabspalter
Gelten als allergisierend, eiweiß- und erbgutverändernd und möglicherweise krebserregend. Trotzdem enthalten viele - auch hochpreisige - Kosmetikprodukte Formaldehyd oder seine Abspalter (INCI: Imidazolidinyl-Urea, Diazolidinyl-Urea, Bronopol, 2-Bromo 2-Nitroprone-1,3-Diol, Bronidox, 5-Bromo-5-Nitro-1,3-Dioxane, DMDM Hydantoin).

Farbstoffe
Künstliche Farbstoffe sollen dem Konsumenten häufig Wirkung suggerieren. Besonders gefährlich, wenn sogenanntes Anilin, ein aromatisches Amin, frei wird. (INCI: Farbstoffe verbergen sich hinter bestimmten CI-Nummern, z.B. CI 17200).

Konservierungsmittel allgemein
Industriekosmetik muss in der Regel zumindest zweieinhalb Jahre haltbar sein. Das ist nur bei entsprechender Konservierung möglich. Jedoch wirken starke Konservierungsmittel auch auf der Haut keimtötend. Sie zerstören die natürliche Bakterienflora, die unsere Haut vor unerwünschten Keimen schützt. Auch die Verträglichkeit von Konservierungsmitteln lässt zu wünschen übrig (INCI: Methylparaben, Propylparaben).

Halogenorganische Verbindungen
Stehen ebenfalls in Verdacht, allergisierend und sogar erbgutverändernd zu sein. Werden trotzdem - ähnlich wie Formaldehyd - in vielen Kosmetikprodukten eingesetzt (INCI: Wortbestandteile Brom oder Chlor, z.B. Chlorphenesin).

Mineralöle
Hinter dem unscheinbaren Wort Mineral verbergen sich Erdölprodukte. Paraffine werden oft in Kosmetika eingesetzt, weil sie billig sind und - als tote Substanz - lange haltbar sind. Sie verbinden sich mit dem Hauttalg zu einer hautfremden Substanz, verursachen Wärmestau, sogenannte Mallorcaakne, Allergien und sind umweltschädlich (INCI: Paraffinum Liquidum, Vaseline, Mineral Oil, Cera Microcristallina, Petrolatum, Ceresin etc.).

Chemische Tenside
Sind synthetische Detergentien (waschaktive Substanzen) - ihre aggressivsten und zugleich meistverwendeten Vertreter: Natrium-Laurylsulfat (NLS), Sodium-Laurylsulfat (SLS).

Triclosan
Ein Konservierungsmittel, das meist in Deodorants, neuerdings aber auch in Zahnpasten eingesetzt wird. Das Bakteriengift Triclosan kann die schützende Keimflora der Haut so stark dezimieren, dass sich schädliche Krankheitskeime ausbreiten. Außerdem dringt es durch die Hornschicht der Haut in den Körper ein und kann die Leber schädigen. Das Bakterizid ist auch deshalb in Verruf gekommen, weil es produktionsbedingt mit Dioxinen verunreinigt sein kann (INCI: Triclosan).

Glykole
Propylenglykol, Butylenglykol, Pentylenglykol und andere sind chemische Lösungsmittel, die für allergische und austrocknende Reaktionen verantwortlich gemacht werden. Glykole werden häufig als Konservierungsmittelersatz verarbeitet.

PEGs
Polyethylenglycole werden vorwiegend als Emulgatoren eingesetzt. PEGs, meist künstliche Substanzen, können Problemstoffe tief in die Haut schleusen. Erkennbar an den INCI-Kürzeln PEG und PPG oder an den Wortendungen -eth.

Oxybenzon und andere UV-Filter
Gelten als stark allergisierend und phototoxisch (INCI: Benzophenone, Octyl Methoxy Cinnamate).

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